Durchhalten – so klappt es

Aller Anfang ist schwer – das gilt auch für das Laufen. Es braucht Zeit, bis man sich an die ungewohnte Belastung gewöhnt hat. Viele müssen sich in den ersten Wochen regelrecht durchbeißen, bevor das Laufen positiv erlebt wird und man es eines Tages sogar nicht mehr missen möchte. Fachleute sprechen dann von „innerer Motivation“, die in der Regel mit den Erfolgserlebnissen einsetzt. Wer genug davon hat, steht mit Freude morgens um sechs auf, um noch eine Stunde bei Wind und Wetter seine Bahnen zu drehen. Das wird Dir nie passieren? Wart´s nur ab!

© Maskot/Corbis
© Maskot/Corbis


Doch bevor das Hochgefühl und die innere Motivation einsetzen, gilt es, einige Durststrecken zu überwinden und sich dafür so gut es geht zu wappnen. Dafür darf und sollte man alle Geschütze auffahren, die zur Verfügung stehen:  Die stärksten persönlichen Argumente für das Laufen täglich ins Bewusstsein rufen, Durchhalte-Parolen an die Wand pinnen, Wetten mit Freunden abschließen, die gesamte Social-Network-Community zum Anfeuern animieren, die schicksten Turnschuhe kaufen oder sich selbst mit einem lang gehegten Wunsch belohnen, wenn man vier, acht oder zwölf Wochen durchhält. Je mehr „äußere Motivation“ am Anfang, desto besser!

Mit festen Terminen – entweder mit einem Laufpartner, im Verein oder beim Lauftreff – fällt das Durchhalten vielen leichter. Aber auch vorher festgelegte Verabredungen mit sich selbst zum Laufen kann man nicht so leicht absagen wie vage gefasste Pläne. Verankere das Joggen fest in deinem Terminkalender und lass Dich von Deinem inneren Schweinehund nicht abhalten. Er hat bestimmt gute Argumente – schlechtes Wetter, Hunger, Müdigkeit, keine Zeit – Du hast bessere! Halte Dich anfangs akribisch an Deinen Trainingsplan. Vieles spricht dafür, gleich morgens vor dem Frühstück laufen zu gehen, um dann den ganzen Tag von dem guten Gefühl zu profitieren. Wer mag, kann es mit Musik versuchen. Musik motiviert und wirkt laut wissenschaftlicher Studien leistungsfördernd.

Denk daran: Wer dabei bleibt, wird belohnt. Die Anfangsschwierigkeiten verschwinden nach einiger Zeit und man läuft müheloser und leichter. Spätestens, wenn sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellen, der Körper sich formt, die Pfunde purzeln und man ohne Atemnot im vierten Stock ankommt, hat sie einen gepackt, die Lust am Laufen.

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